Heimatverein Geldersheim e. V.
  Liedle
 


Lieder


 

Der Elefant vom Bospurus I KerwaLied2006  I Ja wir feiern heute Kirchweih I Heut is Kerwa I Kirchweihlied (Meldodei: König-Ludwig-Lied) 3 x 3 ist neune I Der Bauer geht zum Garten naus und scheißt. I Der Zuckerrübenbauer I Die Börchermästerer I Mir sin sou garn in Galderschum I Die Entelein, die Entelein vom Titikakasee I Die Frau Ratzebimmel I Dracksau I Hei di hei do Elisabeth I Hör auf, du zwickst mi! Hammerschmied I A Rindvieh 

 

Der Elefant vom Bosporus


1)
Der Elefant vom Bosporus au au au
hat an seim Arsch an Reißverschluss au au au
Und wenn er einmal scheißen muss au au au
Dann zieht er an dem Reißverschluss au au au

 

Ref. Ich fahr mit meiner Klara in die Sahara zu den wilden Tieren
Ich möchte meine Klara in der Sahara ach so gern verführen
Da kam ein wilder Löwe o Schreck und fraß mir meine Klara weg
Dann fuhr ich ohne Klärchen in das Sahärchen in die Heimat zurück.


2)
Die Königin Elisabeth au au au
lag mit ihrem mann im Bett au au au
Sie lagen beide arsch an Arsch au au au
Und blasen den Radetzky-Marsch au au au

 

KerwaLied06


 

Refrain

Ich will nicht mehr in die Disco, ich will lieber auf den Plan, denn ich tanze lieber Dreher, mit einem Partner der das kann.

Jeden Abend nach der Probe, kehren wir bei Uwe ein. 
Und auch während der ganzen Kirchweih, gehen wir gern zu ihm hinein.

Unsren Wein müssen wir testen, davon wird jeder mal probiert.
Jeder führt seine Strichliste, jede Flasche wird studiert.

Nach der Probe unsres Weines, ziehn die Übrigen noch los, 
schwer bewaffnet mit nem Spaten, gehen wir auf die Flasche los.

An einem frühen Samstagmorgen, gehen die Burschen in den Wald, 
sie fällen unsre Kirchweihfichten, mit Schnaps wird`s ihnen dort nicht kalt.

Doch auch die Mädels sind fleißig, sie binden Fähnchen bunt und schön, 
auch Alkohol spielt eine Rolle, weil’s sie dann zu den Burschen gehen.

Am Freitagabend ist Eröffnung, da geht unsre Kirchweih los. 
Der Ausgeloste darf dann sprechen, dass finden alle ganz famos.

Endlich feiern wir die Kirchweih, denn wir sind gern alle hier 
und die beste Fichtengruppe, kaum zu glauben das sind wir.

Am Samstag früh holen die Burschen, ihre Fichtenmädels ab.
Jungs jetzt habt ihr nichts zu lachen, denn wir bringen auf Trapp.

Am gleichen Tage stellen wir Fichten, vor unsren Gaststätten dann auf, 
auch manch einer wird mal müde, doch dass nimmt man gern in Kauf.

Bei unsrem Janny da gibt`s Würstchen, da kommn wir immer gern vorbei, 
und dann nach getaner Arbeit, haun wir noch 3 Uzos nei.

Am gleichen Abend gehen wir tanzen und da sind wir alle schick.
Der ganze Saal ist dann am Jubeln alle machen Stimmung mit.

Am Sonntag früh da ist dann Kirche, da sind wir immer mit dabei,
wir tanzen Mittags um den Hammel und feiern Nachts dann noch bis drei.

Am Montag dreht sich`s etwas ruhiger, Senioren stehen auf dem Plan, 
gemeinsam singen wir und lachen und feuern alle kräftig an.

Das Hammelessen das ist klasse, da haun wir alle richtig rein,
der Uwe bringt, dass was wir wollen, egal ob Fisch oder ob Schwein.

Nachts vergraben wir die Flaschen, in einem Sarge gut umhüllt,
da gibt’s wirklich was zu lachen, da kommt’s schon vor, dass einer brüllt.

Und tanzt mal jemand aus der Reihe, dann wird dieser auch bestraft, 
Krüppelfichte heißt das Stichwort, denn dieser jemand der war nicht brav.

Und ist die Kirchweih dann zu Ende, dann blicken wir sehr gern zurück, 
und freuen uns schon auf das nächste tolle Jahr im Kirchweihglück.

(Melodie: Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann...)

 

Ja wir feiern heute Kirchweih


Ja wir feiern heute Kirchweih,
in dem wunderschönen Galderschum
und wir grüßen eine große Freundenschar.
Wir vergessen alle Sorgen, denken nicht an übermorgen.
Kirchweih feiern ist so schön, Ihr könnts verstehn…

Schallala lala lalalallla…

Super Fichten- Burschen/Mädel

 

 

Heut is Kerwa


Refrain:

Holdir-holdra Holdri-holdra
Es geit ners üw-rer Bauerschfraa
Holdir-holdra Holdri-holdra
Es geit ners üw-rer Fraa!

Heut is Kerwa, morgn is Kerwa und die ganze Woucha
Wenn der anner Sunndi kummt, ham mer ners zum Koucha.

Heut is Kerwa, morgn is Kerwa und die ganze Woucha
Kocht mei Mutter Arwesbrei, säicht mei Vadder "Ich pfeif d'r nei!“

Arwesbrei, den mag er net, und was Annersch kriegt er net,
hockt er sich neis Wirtshaus nei, säuft sei fuchzeh' Schoppe Wei!

Heut is Kerwa, morg'n is Kerwa und die ganze Woucha
Kocht mei Mutter Kraut und Flääsch, geit se mir die Knoucha

Und die Knoucha moch ich net und was Annersch krieg ich net,
nimmt mei Moudder die Oufagobl, häät mer auf mein näscherte Schnobl.

Heut is Kerwa, morgn is Kerwa übermorn is Batteltog,
tanzt der Vatter mit der Moadder drouba auf’m Taubaschlog.

S Bärberle, s' Bawettle, die koucha galla Ruawa,
und wenn se damit fertig senn, dann gehn se naus die Buewa

Stirbt mei Fraa, stirbt mei Fraa, heier ich e Annere.
Stirbt se net, so hei'r ich net, blei ich bei meiner Mairchareth.

Immer lustig, immer lustig, wie der Fisch im Weiher,
Madle, mach die Fenster zu, sonst kommt a frömmer Geier!

Da bei uns, da bei uns wachse weiße Ruawa,
wenn die Mädlich Kinner kriege, schieaba ses auf die Buewa.

Dreizeäh Mädlich muaß mer liabn, lauter schönna klenna,
wenn der Taufl a Dutznd hoult, bleibt mer doch noch enna.

Wenn der Bauer nochermal sagt, daß ich's, mit seiner Touchter hätt,
dann steig ich übern Gartenzaun und scheiß n auf sein Selleriebeet.

Scheißt die Katz vom Christbaam roo, nei in mei Trompetn,
läfft der Dreck zum Mundstück raus, ich glaub, die braucht es Löten.

Net eso, net eso, wie's die Mädlich mache,
wenn se Bratwurscht g'fressen ham, gehn se hemm und lachen.

Die Kerwa is jetz aa vorbei, der Wirt hat sein Profit,
jetz fress mer wied'r Backsteekaas, weil sunst nix annersch gibt!

Oh, mir arme Bauernbürschlich, oh, mir arme Schluckerlich,
müäss mer halt Kartoffel frass wie die klenne Suckelich.

Neue Strophen (von Alfred Dörr 2005): „Trampali“

Unner maad und euer Maad
Blüha wia die Rosen
Höm verbrannta Hintergwanda
Der Arsch it vouller Blosn

Hüba düba nauf und no
Säht der Bauer Linsa
Schlupft der Knacht durchs Höännerlouch
Mäicht der Maad an Prinza

Hüba düba nauf und no
Setzt der bauer Pflanza
Mit an schöänna Bauernmädla
Tu i gerne tanzn

Hüba düba Quetschabaama
In der Mitt a Tanna
Wär der Fatz nit luderli gwast
Bräucht er nit zu flenna

 

 

Kirchweihlied (Meldodei: König-Ludwig-Lied)


 

 Zur Eröffnung am Kirchweihfreitag:

 

 

Wer die Kerwa hat erfunden,

war bestimmt kein altes Weib.

Denn sie bringt uns frohe Stunden

Und so manchen Zeitvertreib.

Denn sie bringt uns frohe Stunden

Und so manchen Zeitvertreib.

 

 

Zum Abschied nach dem Hammelessen:

 

Froh und freudig woll‘n wir scheiden,

froh und freudig woll‘n wir gehen.

Nächstes Jahr, wenn wir noch leben,

gibt’s ein frohes Wiedersehen.

Nächstes Jahr, wenn wir noch leben,

gibt’s ein frohes Wiedersehen.

 

 

 

 

 

 

3 x 3 ist neune


 

3 * 3 is neune

wir saufen wie die Schweine

4*5 is 2*10

die Rund die muß weitergeh

 

Drum liebe(r) _________sing ein Lied

Sing ein Lied

Sing ein Lied

Drum liebe(r) _________ sing ein Lied!

 



 

Der Bauer geht zum Garten naus und scheißt.


 

 Der Bauer geht zum Garten naus und scheißt.

Er hockt sich in die Brennessel nei, des beißt.

Der Bauer hat des Kraut net kennt,

drum hat er sich sein Orsch verbrennt.

Des Rindvieh, des Rindvieh des Vieh!

 

Der Bauer geht zum Doktor nei und klagt.

Der Doktor schaut des Arschloch an und sagt:

Da schreib ich dir ä Pflaster auf,

des babbst de dir aufs Arschloch drauf

Du Rindvieh, du Rindvieh, du Vieh!

 

 

 

Der Zuckerrübenbauer


 

Ja mir Zuckerrüawabauern halten zamm

Und traten dia Fasäalesbauern zamm

Ja mir Zuckerrüawabauern fahrn Mercedes

Bei dara Zuckerrüawapreise, ja da geht des.

 

Hau ne nunter hau ne nunter hau ne no

Auf’m Peter seiner Glatzn hockt ä Floh

Schiefer Absatz und in jedem Strumpf ä Loch,

aber saufen, saufen tun mer doch.

 

 

 

Die Börchermästerer


 

Die Börchermästerer, die hat ganz exterer

Hat ganz versächta Unterhöusli aa


 

 

 

Mir sin sou garn in Galderschum


 

Mir sin sou garn in Galderschum

Und frän uns, dass der alle kummt.

Mir könne g‘sing getanz und lach

und a der Kerwa ä riesn Gaudi mach.

Mir sin ä Völkla voller Lam

Und brauchn uns darüm net scham

Drum sing mer laut, dass alle hörn,

mir bleiben da und geähn nit hömm

 

Vom Untertor bis nauf’n Plua und nei die Anstaltsgass

Da wohnt ä fei ä Rass, mer kann se aber lass.

Mir sin net blos in Schnackewerth und Erwich drüm bekannt

Uns kennt mer scho im ganzn Frankeland

 

 

Die Entelein, die Entelein vom Titikakasee


 

Im Januar, im Februar, im März und im April

Da kann man mit die Mädli einfach machen was man will

Im Mai im Juni im Juli und August,

da ist die saure Gurkenzeit, da ham sie keine Lust

 

Hey

Tschibala, tschibala, tschibala,

Tschibala, tschibala, tschibala,

Tralala tralala tralalalala

 

Wdh.

 

 

Die Entelein, die Entelein vom Titikakasee

Die heben, wenn sie tauchen ihre Schwänzchen in die Höh

Und wenn ich mein Mädel im Badeanzug seh,

dann geht’s mir wie den Entelein vom Titikakasee.

 

 

 

Die Frau Ratzebimmel


Die Frau Ratzebimmel aus der Fotzngassn
hat ä Kind griecht von em Aff.
Die ganze Fotzegassn, die war baff,
wegen der Ratzebimmel ihrm Aff.

 



 

Dracksau


Dracksau, dracksau, dracksau drackerte  

Geh nein Mee und wösch die Bee

Wdh.

 

Die Dracksau im Mee so schwimmt,

da kommst ihr in den Sinn:

Ich hab ja gar kein Handtuch.

Und darum denkt die Dracksau:
es wär doch schö

und ich könnt jetzt widder

in den Drack, in den Drack nei geh.

 

 

 

Hei di hei do Elisabeth


Hei di hei do Elisabeth

Mit äm Fichtenbursch amol ins Bett

Hei di hei do Elisabeth

Mit äm Fichtenbursch amol ins Bett

 

 

Strophen:

 

Das schönste Bee ist das Kanapee

Das Kanapee ist das schönste Bee

Das schönste Bee ist das Kanapee

Das Kanapee bei der Nacht, wenn’s kracht

 

Der schönste Sport ist der Weintran-Sport

Der schönste Fick ist der Pazifik

Der geilste Mus ist der Orgasmus

Das schönste Bett ist Elisabeth

 

 

 

Hör auf, du zwickst mi!


Hör auf, du zwickst mi!

Hör auf, du zwickst mi!

Hör auf, du zwickst mi

Nei mei Housabee!

 

Wdh

 

 

 

Bei Nacht da steht er                           der Mond am Firmament

Am Tag da hängt er                             der Hut im Kleiderschrank

Am Samstag wixt er                            seine Sonntagsschuh

Sie läßt sich Vögel                               schicken aus Amerika

Sie hat ne drinna                                  sie hat ne im Theater kennegelernt

Paß auf, gleich kummt’s mer                auf fünf Mark net a

Jetzt macht er Kinder                           Kinder-, Herrn- und Damenschuh

Sie hat ä Kind im Leib             im Zeipziger Institut

 
 

 


 

Hammerschmied


In einem Dörflein so klein ein Hammerschmied muss darin sein
In einem Dörflein so klein ein Hammerschmied muss darin sein

Schmied Schmied Hammerschmied lass die Arbeit sausen
Schmied Schmied Hammerschmied wir wollen das Geld versaufen

Hoch den Hammer, nieder mit ihm,
wir schmieden das Eisen solang es noch heiß ist heiß ist
wir schmieden das Eisen solang es noch glüht
wir lieben das maddal so lang es noch jung ist jung ist
wir lieben das maddal so lang es noch blüht

Die Gesellen sitzen am Feuer vom Ruße geschwärzt das Gesicht das Gesicht
Die Gesellen sitzen am Feuer vom Ruße geschwärzt das Gesicht das Gesicht

Schmied Schmied Hammerschmied lass die Arbeit sausen
Schmied Schmied Hammerschmied wir wollen das Geld versaufen

Hoch den Hammer, nieder mit ihm,
wir schmieden das Eisen solang es noch heiß ist heiß ist
schmiede das Eisen solang es noch glüht

wir lieben das maddal so lang es noch jung ist jung ist
wir lieben das maddal so lang es noch blüht

 

 

A Rindvieh


Am Sonntag, da kommen die Stadtleut aufs Land
die kraxeln auf die Berg, wie die Gamsbäck umanand
sie busserl mei Maderl, in der Sennerhütten drin
und i schau ena zua, weil a Rindvieh i bin.

I bin fidel, fidel, fidel, mi leckst am Arsch,
bis dass der Teifl holt mei arme Seel.

Da neulich, da hat mi des Zahnweh so plagt
zum Bader bin i ganga, hab mei leid ihm gklagt.
Die Guten, die zieht er, die schlechten lässt er drin;
fünf Mark habi eam zahlt, weil a Rindvieh i bin.

I bin fidel, fidel, fidel, mi leckst am Arsch,
bis dass der Teifl holt mei arme Seel