Herzliche Einladung zum Vereinsabend am 01.07.2020 um 20.00 Uhr im Feuerwehrhaus

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Corona-Serie (8)

Liebe Brauchtumsfreunde,

in dieser für uns alle ungewohnten Zeit, in der wir uns nicht zum tanzen, singen, feiern und einfach zum zusammen sein treffen können wollen wir Euch ein paar Bilder aus unserer 32-jährigen Vereinsgeschichte und unserer „Trachtenschatzkammer“ zeigen. Sie sollen Euch an die schönen gemeinsamen Stunden erinnern und die Hoffnung auf eine Zeit wach halten, in der wir uns wieder treffen können und auch große Trachtenfeste feiern können.

Heute befassen wir uns mit dem ehemaligen Radfahrverein.

Unser Bild zeigt den Geldersheimer Radfahrverein vermutlich in den Jahren zwischen 1900 und 1914. Mir geht es hier in erster Linie nicht um die Geschichte des Radfahrvereines, sondern um die Rolle der Tracht. Interessant ist, dass die Männer in zeitgenössischer Mode zu sehen sind. Sie waren es vermutlich auch, die die Mitglieder waren und den Verein mit Leben erfüllt haben. Zu einem Festanlass haben sie Ehrendamen ernannt. Diese sind in der Bildmitte platziert und tragen eine Mischform der Tracht. Mieder, Röcke und Schürzen (mit Schürzenbänder) stammen aus der Zeit der sog. „alten Tracht“ (1850-1880). Die 1900-1920 modernen Halstücher sind aber nicht mehr nach hinten gebunden getragen worden, sondern wurden in den Ausschnitt gesteckt. Bei der späteren Tracht wurden sie dann vor der Brust gekreuzt und in den Schürzenbund gesteckt. So tragen wir sie auch noch heute. Ebenso interessant ist, dass die Ehrendamen keine Festtracht, sondern Tanztracht (mit weißen Blusen) trugen. Eigentlich hätte ich hier den langärmeligen Körres erwartet. Außerdem tragen sie auch das nach 1900 in Mode gekommene goldene Kreuz zur eigentlich alten Tracht von 1850-1880. Man sieht, auch damals gab es das Phänomen, dass man zu besonderen Anlässen in die historischere Kleidungsform gewechselt ist, da man diese für repräsentativer hielt. 

Bleibt gesund.

Mit kameradschaftlichen Trachtengrüßen

Euer
Oliver Brust

Leiter der Trachtengruppe

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Corona-Serie (7)

Liebe Brauchtumsfreunde,

in dieser für uns alle ungewohnten Zeit, in der wir uns nicht zum tanzen, singen, feiern und einfach zum zusammen sein treffen können wollen wir Euch ein paar Bilder aus unserer 32-jährigen Vereinsgeschichte und unserer „Trachtenschatzkammer“ zeigen. Sie sollen Euch an die schönen gemeinsamen Stunden erinnern und die Hoffnung auf eine Zeit wach halten, in der wir uns wieder treffen können und auch große Trachtenfeste feiern können.

Heute befassen wir uns mit dem Fronleichnamsfest.

Unser Bild zeigt die Fronleichnamsprozession vermutlich in den 1920-er Jahren. Der Prozessionszug geht vom Unterdorf/Kreuzuung Würzburger Straße Richtung Kirche. Im Hintergrund ist das Geschäftshaus Georg Hümmer (später Edeka Hümmer und zuletzt Bäckerei Ludwig zu sehen). Interessant ist, dass die Männer in zeitgenössischer Mode zu sehen sind, während noch zahlreiche Frauen in Tracht gekleidet sind. Die ledigen Frauen tragen keine Kopfbedeckung und bei den verheirateten Frauen sind die Kopftücher gut zu erkennen.

Ein weiterer religiöser Brauch zu Fronleichnam war es, dass junge Mädchen in Festtracht die Mutter-Gottes-Statue mitgetragen haben. Diese Mädchen wurden „Marienbildmädchen“ genannt. ca. 1995 bis 2012 haben wir diesen Brauch in Geldersheim wieder aufleben lassen. Zuletzt war es schwer, die Mädchen dazu zu motivieren und der Brauch ist wieder eingeschlafen. Vielleicht gelingt es uns in der Zukunft wieder…?

Bleibt gesund.

Mit kameradschaftlichen Trachtengrüßen

Euer
Oliver Brust

Leiter der Trachtengruppe

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Corona-Serie (6)

Liebe Brauchtumsfreunde,

in dieser für uns alle ungewohnten Zeit, in der wir uns nicht zum tanzen, singen, feiern und einfach zum zusammen sein treffen können wollen wir Euch ein paar Bilder aus unserer 32-jährigen Vereinsgeschichte und unserer „Trachtenschatzkammer“ zeigen. Sie sollen Euch an die schönen gemeinsamen Stunden erinnern und die Hoffnung auf eine Zeit wach halten, in der wir uns wieder treffen können und auch große Trachtenfeste feiern können.

Heute sehen Sie Bilder mit der sog. „alten Tracht“:

Aufnahme aus den 1920-er Jahren. Eine junge Geldersheimerin hat die historische Tracht als Tanztracht angezogen.
Hier im Vordergrund die historische Tracht als Hochzeitstracht.
Rosa Schmittfull und Hermann Christ sind in den 50-er Jahren für diese Aufnahme in die historische Tracht geschlupft.
Unsere Sina ist 2010 für die Aufnahme in die historische Tracht geschlüpft.

Unsere Frauentracht hat sich immer wieder weiterentwickelt. Es gibt jedoch besondere Epochen. Die sog. „alte Tracht“ aus der Zeit von 1800-1880 und die „neue Tracht“ aus der Zeit von 1880 bis 1930. Die alte Tracht ist sehr bunt und die Röcke sind weit ausladend. Als Unterrock wird ein sog. Wattrock getragen. Das ist ein wattierter Reifrock, der für die besondere Form des Oberrocks sorgt. Über dem Wattrock und unter dem Oberrock wird der mit Kurbelstickerei verzierte eigentliche Unterrock getragen, der aus schwerem Wollstoff gemacht wurde. Die Oberröcke waren meist rot aus gestärktem Leinen und am Saum mit seidenen Blumenbändern besetzt. Körres bzw. Mieder waren reich mit goldenen Borten verziert. Das Schultertuch wurde nach hinten geschlungen und nicht wie bei der späteren Form über der Brust gekreuzt und in den Schürzenbund gesteckt. Zur Hochzeit trug die Braut einen sog. Flitterkranz und später die Bänderhaube. Diese Tracht ist die wohl prächtigste Form. In unseren Beständen befinden sich ein paar einzelne Exemplare, die wir nur zu Ausstellungszwecken benutzen. Die eigentliche Vereinstracht ist die mehr bekannte Form um 1920.

Bleibt gesund.

Mit kameradschaftlichen Trachtengrüßen

Euer Oliver Brust

Leiter der Trachtengruppe

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Corona-Serie (5)

Liebe Brauchtumsfreunde,

in dieser für uns alle ungewohnten Zeit, in der wir uns nicht zum tanzen, singen, feiern und einfach zum zusammen sein treffen können wollen wir Euch ein paar Bilder aus unserer 32-jährigen Vereinsgeschichte und unserer „Trachtenschatzkammer“ zeigen. Sie sollen Euch an die schönen gemeinsamen Stunden erinnern und die Hoffnung auf eine Zeit wach halten, in der wir uns wieder treffen können und auch große Trachtenfeste feiern können.

Heute zeigen wir Euch diese Themen:

Kleidung der Kommunionmädchen als Zeichen für das Aussterben der Trachtenkultur

Beide Kommuniongruppenbilder zeigen Geldersheimer Kommunionkinder. Die Bilder stammen aus der Zeit um 1909-1920. Genau kann ich das zweite Bild leider nicht datieren (Wenn jemand dazu etwas sagen, kann, dann freue ich mich über Rückmeldungen.) Die wichtige Aussage bei den beiden Bildern ist: Geldersheim als Bauerndorf war von einer intensiven Trachtenkultur geprägt. Auf dem älteren Bild von 1909 waren noch nahezu alle Mädchen in der Festtracht gekleidet und nur die beiden Mädchen in der Mitte waren weiß gekleidet und wurden eher versteckt positioniert. Die Mode änderte sich und in den Folgejahren machten die Trachtenmädchen den kleineren Teil aus und wurden eher untergeordnet positioniert.

Auch wenn in den 1920-er Jahren noch sehr viele erwachsene Frauen im Dorf „baurisch“ waren, das heißt Trachtenträgerinnen waren, so begann mit der Wandlung der Kleidung bei den Kommunionmädchen das Aussterben der lebendigen Trachtenkultur im Werntal. 

Anmerkung: Die Kleidungskultur bei den Männern hat sich bereits in den 1880-er Jahren verändert. So gab es nach 1900 keine in Tracht gekleideten Burschen und Männer mehr.

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Corona-Serie (4)

Liebe Brauchtumsfreunde,

in dieser für uns alle ungewohnten Zeit, in der wir uns nicht zum tanzen, singen, feiern und einfach zum zusammen sein treffen können wollen wir Euch ein paar Bilder aus unserer 32-jährigen Vereinsgeschichte und unserer „Trachtenschatzkammer“ zeigen. Sie sollen Euch an die schönen gemeinsamen Stunden erinnern und die Hoffnung auf eine Zeit wach halten, in der wir uns wieder treffen können und auch große Trachtenfeste feiern können.

Heute sehen Sie diese zwei Bilder:

Zur heiligen Erstkommunion trugen die Mädchen zum ersten Mal die Festtagstracht analog der späteren Hochzeitstracht. Auf dem Kopf das grüne Myrtenkränzchen und das helle Seidentuch. Wir sind in Geldersheim besonders stolz, dass in der Geschichte unseres Vereins seit der Gründung 1988 immer wieder junge Mädchen und Burschen sich dafür entschieden haben, an ihrer Erstkommunion in Tracht zu gehen.

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Corona-Serie (3)

Liebe Brauchtumsfreunde,

in dieser für uns alle ungewohnten Zeit, in der wir uns nicht zum tanzen, singen, feiern und einfach zum zusammen sein treffen können wollen wir Euch ein paar Bilder aus unserer 32-jährigen Vereinsgeschichte und unserer „Trachtenschatzkammer“ zeigen. Sie sollen Euch an die schönen gemeinsamen Stunden erinnern und die Hoffnung auf eine Zeit wach halten, in der wir uns wieder treffen können und auch große Trachtenfeste feiern können.

Heute sehen Sie diese zwei Bilder:

Unsere „Frääli“. Frääle ist der liebevolle Dialektausdruck für die Großmutter. Bei der Gründung unseres Vereines im Jahr 1988 gab es noch 15 Frauen in Geldersheim, die nur Tracht trugen.

Diese Aufnahme entstand 1993 zum 5-jährigen Jubiläum unseres Vereines. Von links nach rechts: Die "Müllersch Ositha" (Ositha Müller), die "Göbs Hilde" (Hildegard Treutlein), die "Wolze Rettl" (Margarete Wolz) und "es Hahns Marile" (Maria Treutlein)". Die Ositha und die Rettl haben extra für dieses Bild noch mal ihren Hochzeitskörres (Körres = Oberteil der Festtracht) angezogen, während Hilde und Maria die Samtblusen trugen, die 1993 zu feierlichen Anlässen von den Trachtenfrauen getragen wurden.
Diese Aufnahme entstand 1989 beim Schützenfest. Unsere Frääli sind beim Festzug auf einer Kutsche mitgefahren und haben sich im Anschluss ihr Schorle schmecken lassen. Von links nach rechts: Ositha Müller, Rosa Schmittfull, Maria Treutlein und Hilde Treutlein.

Die Frääli waren für unseren Verein und für das Wissen um die Geldersheimer Tracht sehr wichtig. Ich bin sehr dankbar, dass ich sie erleben durfte. Die letzte „Baurische“ (so hat man die Trachtenfrauen genannt) starb im Jahr 2000. Seitdem ist die lebendige Trachtenkultur in Geldersheim ausgestorben. Aber wir Trachtler sorgen dafür, dass bei zahlreichen Anlässen unsere Tracht aus dem Ortsbild nicht verschwindet.

Bleibt gesund.

Mit kameradschaftlichen Trachtengrüßen

Euer
Oliver Brust

Leiter der Trachtengruppe

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Corona-Serie (2)

Liebe Brauchtumsfreunde,

in dieser für uns alle ungewohnten Zeit, in der wir uns nicht zum tanzen, singen, feiern und einfach zum zusammen sein treffen können wollen wir Euch ein paar Bilder aus unserer 32-jährigen Vereinsgeschichte und unserer „Trachtenschatzkammer“ zeigen. Sie sollen Euch an die schönen gemeinsamen Stunden erinnern und die Hoffnung auf eine Zeit wach halten, in der wir uns wieder treffen können und auch große Trachtenfeste feiern können.

Heute zeigen wir Euch diese Themen:

Am 30. April wird in Geldersheim der Maibaum aufgestellt. Seit der Gründung unserer Kindertanzgruppe 1992 tanzen unsere Trachtenkinder zu den Klängen des Musikvereins.

2018 waren wir bei unseren Trachtenfreunden in Blumenau in Süd Brasilien. Der Blumenauer Bürgermeister Mario Hildebrand hat uns zu sich ins Rathaus eingeladen. Er war sehr interessiert von unserer Freundschaft zur Trachtengruppe in Blumenau zu hören und auch viel von uns Geldersheimern zu erfahren.

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Corona-Serie (1)

Liebe Brauchtumsfreunde,

in dieser für uns alle ungewohnten Zeit, in der wir uns nicht zum tanzen, singen, feiern und einfach zum zusammen sein treffen können wollen wir Euch ein paar Bilder aus unserer 32-jährigen Vereinsgeschichte und unserer „Trachtenschatzkammer“ zeigen. Sie sollen Euch an die schönen gemeinsamen Stunden erinnern und die Hoffnung auf eine Zeit wach halten, in der wir uns wieder treffen können und auch große Trachtenfeste feiern können.

Heute beginnen wir mit diesen 2 Themen:

Geldersheimer Trachtler beim Erntedankfestumzug in Gochsheim 2018

Beim Münchner Oktoberfest 2017 haben wir zusammen mit Trachtlern und Musikanten aus dem Oberen Werntal teilgenommen. Insgesamt waren wir fast 200 Teilnehmer:

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Ostern 2020

Liebe Brauchtumsfreunde,

in diesem sehr besonderen Jahr ohne die direkten Kontakte und Gespräche z.B. nach den Gottesdiensten wünschen wir Euch schöne Osterfeiertage.

Auf den Bildern ist unser Heiliges Grab von Geldersheim zu sehen. Es stammt aus der Zeit um 1880 und war zuletzt 2018 in der Pfarrkirche St. Nikolaus aufgestellt. Es stellt in verschiedenen Szenerien das Ostergeschehen dar. Im unteren Teil ist Jesus im Grab dargestellt und im mittleren Teil Jesus als Auferstandener. Diese beiden Figuren sind veränderbar, so dass die Darstellung mit Jesus im Grab für die Kartage entsprechend und die Darstellung mit Jesus als Auferstandener für die Osterfeiertage erfolgen kann.

Unser Verein kümmert sich seit den Gründungsjahren um das Heilige Grab von Geldersheim. Wir wollen auch in Zukunft die kath. Pfarrgemeinde Geldersheim begleiten, wenn das Heilige Grab wieder aufgestellt wird. Es muss aber auch renoviert werden. Hierzu bitten wir um Spenden auf unser Konto (Verein f. Heimat- u. Brauchtumspflege Geldersheim e.V.,
IBAN DE83 7906 9010 0008 934967
bei der VR-Bank Schweinfurt eG, BIC GENODEF1ATE) mit dem Hinweis „Spende für Renovierung des Heiligen Grabes“. Vielen Dank.

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